Türme - Windkraftanlagen

Bei Windkraftanlagen unterscheidet man 3 Typen von Türmen: Gittermast (ca. 20-25%), konischen Stahlrohrturm (ca. 65-75%) oder Betonturm (ca. 10-15%).

 

Die Turmhöhen (Narbenhöhe) richten sich nach Rotordurchmesser und Nennleistung:

 

    • bei ca. 6 m Rotordurchmesser (Kleinwindkraftanlage) und ca. 5 bis 7 kW Nennleistung ist die Turmhöhe 12 bis 20 m
    • bei ca. 40 m Rotordurchmesser und ca. 500 bis 600 kW Nennleistung ist die Turmhöhe 40 bis 65 m
    • bei ca. 70 bis 90 m Rotordurchmesser und ca. 1,5 bis 3 MW Nennleistung ist die Turmhöhe 65 bis 114 m
    • bei ca. 112 bis 126 m Rotordurchmesser und ca. 4,5 bis 6 MW Nennleistung ist die Turmhöhe 120 bis 130 m

 

Neben der Höhe ist die Steifigkeit des Turmes das zweite wichtige Merkmal. Der Materialaufwand, die Fertigungskosten, Transportkosten, die Kosten für das erforderliche Fundament und auch der Flächenbedarf entscheiden über die Gesamtturmkosten. Heute werden aus ästhetischen Gründen vorwiegend Stahlrohrtürme eingesetzt. Langsam kommen auch Kombinationen aus Beton (Fußteil) und Stahlrohr (Kopfteil) zum Einsatz. Über Türme aus Holz gibt es noch keine Erkenntnisse.