Windenergie - Historie

Versorgungssichere Stromerzeugung aus Windkraft findet ihren Anfang vor mehr als hundert Jahren in Dänemark mit der Installation von Windkraftanlagen zur Stromversorgung der ländlichen Regionen.

 

In den U.S.A. konstruierte der Amerikaner Charles F. Brush um die Jahrhundertwende die erste Windenergieanlage, mit der 12 Batterien, 350 Glühlampen, zwei Kohlebogenlampen und drei Motoren mit Strom versorgt wurden. 

Die kommerzielle Windenergieerzeugung, wie wir sie heute kennen, beginnt mit der ersten Energiekrise 1973/74 und wird verstärkt durch die aktive Entscheidung (1980) des Staates Kalifornien, dass bis zum Jahre 2000 10% des Energiebedarfs durch Windenergie gedeckt werden soll.

Windenergieanlagen an der Nordsee

Windkraftanlagen - Aufbau und Komponenten

Eine moderne Windkraftanlage besteht in der Regel aus einem bis zu 100 Meter hohen Turm, an dessen Spitze sich die Gondel befindet.

 

In der Gondel befindet sich der Großteil der Technik (Generator, Getriebe). Die Gondel ist um 360 Grad drehbar und stellt gesteuert durch das Anemometer den Rotor, optimal zur Windrichtung.

Der Wind treibt den üblicherweise mit drei Rotorblättern ausgestatteten Rotor an. Ein Getriebe überträgt die Rotordrehung auf eine Achse, die wiederum einen Generator antreibt. Dieser erzeugt den Strom. Je kontinuierlicher der Wind weht, desto größer ist die Energieausbeute.

Anlagen erzeugen heute im Schnitt an 300 Tagen im Jahr mit Windkraft Strom. Moderne Antriebssysteme richten dabei nicht nur den Rotor, sondern auch jedes einzelne Rotorblatt nach Windgeschwindigkeit und -richtung aus und fangen so ein Maximum an Antriebsenergie ein.

 

 



Aufbau einer Windkraftanlage mit Betonturm. Die Zukunft braucht Windkraft, aber wo liegen ihre Grenzen? 



Aufbau und Komponenten einer Windkraftanlage
Aufbau und Komponenten einer Windkraftanlage