Wie entsteht Wind?

Wie entsteht Wind? Wind ist das physikalische Zusammenspiel von Sonne, Erde und der sie umgebenden Atmophäre.

 

Die Erdatmosphäre kann als eine abgeschlossene Schicht betrachtet werden, die Wärme resp. Energie speichert. Die Sonne strahlt und liefert der Erde seit 4,6 Milliarden Jahren (und für noch ungefähr 4-5 Milliarden Jahre) ihre Wärme. Pro Sekunde gelangen so 47 Milliarden kWh auf die Erde in Form von Licht und Wärme. Diese Wärme ist sehr ungleich verteilt, bedingt durch

 

    • die Kugelform der Erde. Dadurch erfährt der Äquator eine stärkere Einstrahlung als die Pole.
    • Die ungleiche Wärmekapazität der Erdoberfläche,
    • die Topografie, da die Temperatur mit der Höhe abnimmt,
    • die Erddrehung (Nachts wird der Boden nicht erwärmt),
    • das Wetters (z.B. Einfluss der Bewölkung) und
    • die Luftfeuchtigkeit.

 

Durch diese Faktoren entstehen globale und lokale Luftzirkulationen.

Erwärmte Luft dehnt sich aus und steigt, bedingt durch die geringere Dichte, nach oben. In den freiwerdenden Raum strömen kühlere Luftmassen höherer Dichte nach. 

Wind entsteht als Ausgleichströmung, in Folge unterschiedlicher Luft-Temperaturen und daraus resultierender Druckunterschiede.