Transmission Solarmodul - Antireflexionsschicht
Das energetisch nutzbare Licht hat eine Wellenlänge zwischen 400 und 2.500 nm. Die Transmission (Durchlässigkeit) von Glas ohne Antireflexschicht ist maximal 90 %.
Beim Durchgang von Licht durch eine Glasscheibe werden an jeder Phasengrenze etwa 4% Prozent des Lichts reflektiert. In der Glasschicht selbst gehen abhängig von der Qualität und der Glasdicke ca. 2% als Absorption und Streuung verloren.
Hochwertige Photovoltaik-Module werden mit hochtransparentem Glas und einer Antireflexbeschichtung auf der Außenseite versehen. Auf der Innenseite der Module ist durch den Gießharz- und Laminatverbund keine Entspiegelung nötig.

- Antireflexschicht mit Nanaopartikeln (Siliciumdioxid (SiO2) mit nanoskaliger Porosität um 50 Prozent)- Transmission bei Sonnenkollektoren abhängig von dT/G (dT/G=Temperaturdifferenz zwischen Ein- und Auslass des Kollektors, geteilt durch die eingestrahlte Intensität) Quelle der Daten : Fraunhofer ISC (ohne Makroaufnahmen)
Wirkungsgrad Vergleich Glas mit und ohne Antireflexionsschicht
Für Photovoltaikmodule wird i.d.R entspiegeltes Glas benutzt. Bei der Verwendung einer Beschichtung mit Nanopartikeln verändern sich die Eigenschaften der Glasoberfläche erheblich.
Durch entspiegelte Solarmodulabdeckungen dringt zwischen 3 und 3,5 % mehr Licht. Dies bedeutet gleichzeitig einen um diesen Betrag verbesserten Wirkungsgrad und Energieausbeute.
Weitere Informationen zur Physik der Antiflexion > Antireflexion
Winkelabhängigkeit - Sonnenlichteinfall
Die Antireflexbeschichtung hat einen weiteren positiven Effekt. Auch bei einem Einfallswinkel des Sonnenlichtes bis 70° werden noch bis zu 85% des Lichtes durchgelassen.
Eine Nanobeschichtung hat einen Selbstreinigungsmechanismus, denn ein Regen spült jeden Staub und Dreck von der Anlage.




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