Netzgekoppelte Solaranlagen - Solar Inselanlagen

Grundsätzlich lassen sich netzgekoppelte bzw. netzparallele Solaranlagen und Solar-Inselanlagen unterscheiden. 

Aufbau PV-Anlage netzparallel, Quelle: Diplomarbeit C.Bochynek

Netzgekoppelte Solaranlagen

Netzgekoppelte bzw. netzparallel betriebene Solaranlagen speisen den erzeugten Solarstrom in das öffentliche Netz ein.

 

Einspeisung : Netzgekoppelten Photovoltaik-Anlagen speisen den gewonnenen Solarstrom über einen den gewonnenen Solarstrom über einen Wechselrichter in das öffentliche Stromnetz ein. Herzstück der Solaranlage sind die Solarmodule, die zu einzelnen Strängen verschaltet sind.

 

Der gewonnene Gleichstrom aus dem Solarmodul wird durch den Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt. Der Einbau eines Wechselrichter beinhaltet i.d.R. auch die Transformation auf die erforderlichen 220V. Den produzierten Solarstrom erfasst ein gesonderter durch den Stromversorger montierter und gestellter Stromzähler.

Solar-Inselanlage

Solar-Inselanlagen ermöglichen eine autarke Energieversorgung in Gebieten, in denen der Zugang zu öffentlichen Stromnetzen nicht gegeben ist.

 

Solar-Inselanlagen halten über Energie-Speicher die Stromversorgung unabhängig vom Stromnetz aufrecht. Die Größe des Solarmoduls muss an die jeweiligen Energieerträge des Standortes angepasst werden und mit dem Energiebedarf des Verbrauchers und der Speicherkapazität der Solarbatterie abgestimmt werden.

 

Die Hauptkomponenten der Solar-Inselanlage stellen die Solarmodule, der Laderegler und Akkumulatoren (Solar-Batterien). Um eine permanente Energieversorgung zu gewährleisten wird der gewonnene Solarstrom bei einem Leistungsüberschuss in Akkus gespeichert. Für Wechselstromverbraucher wandeln selbstgeführte Wechselrichter (Inselwechselrichter) Gleichstrom in Wechselstrom um.

 

Laderegler schützen den Akku vor Überladung. Schädliche Tiefentladung verhindert eine Lastabwurfschaltung.