Steuern - steuerliche Behandlung von PV Anlagen

Der Betrieb von Photovoltaikanlagen ist grundsätzlich eine Unternehmung, auch für private Betreiber. Ein Unternehmen ist grundsätzlich umsatzsteuerpflichtig und dem Finanzamt zu melden. Bei einer Eigennutzung des Stroms entfällt eine steuerliche Meldung.

 

Ein Kleinunternehmer (Privatperson) kann sich von der Umsatzsteuerpflicht befreien lassen. Die Umsatzsteuerbefreiung bzw. Umsatzsteuerpflicht kann in einem 5 Jahres Zyklus geändert werden. Die Erträge sind dann in der Einkommensteuererklärung zu berücksichtigen.

Bei einer Umsatzsteuerpflicht wird die gezahlte Umsatzsteuer für beispielsweise die Anschaffungkosten vom Finanzamt zurückerstattet.

Gleichzeitig sind mtl. Umsatzsteuervoranmeldung beim Finanzamt abzugeben. Die Rechnungen, für die Vergütung des einspeisten Stroms, sind an den Energieversorger zu stellen. Bei Umsatzsteuerpflicht ist der Rechnung die gültige Umsatzsteuer (derzeit 19% / 2009) aufzuschlagen und mit Meldung in der Umsatzsteuervoranmeldung an das Finanzamt abzuführen.

 

Natürliche Personen (private Betreiber) können die Anschaffungskosten (Aufdachanlage) in der Einkommenssteuer über 20 Jahre mit jeweils 5% abschreiben.

Gewerbesteuer wird ab einem Gewinn über 24.500 Euro (sog. Freibetrag) fällig.

 

Informationen vom Finanzamt Bayern.

 

Steuertipp's für Photovoltaik Anlagen, Umsatzsteuer - Einkommenssteuer
Steuertipp's Quelle : Finanzverwaltung Rheinland Pfalz


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