Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) 2009 / 2012

 

Der Deutsche Bundestag hat am 6. Juni 2008 das neue Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) beschlossen.

 

In der EEG Novelle 2012 wurden Anpassungen in den Vergütungssätzen vorgenommen. Mit Marktprämien und Flexibilitätsprämien (10 Jahre fest) sollen Investitionen, beispielswiese in Gasspeicher, gefördert werden.

 

Durch diese Investitionen in größere Gasspeicher
und zusätzliche Generatoren, soll eine Verschiebung der
Stromerzeugung um etwa zwölf Stunden ermöglicht werden. Das Ziel
ist eine bedarfsgerechte Stromerzeugung.

 

Dieses Gesetz dient der Umsetzung der Richtlinie 2001/77/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. September 2001 zur Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen im Elektrizitätsbinnenmarkt.

Mit dem EEG, dass am 01.01.2009 in Kraft trat, wird das geltende EEG (Fassung 2004) abgelöst.

Das EEG ist im Hinblick auf die Erreichung der Ausbauziele für erneuerbare Energien im Strombereich das Förderinstrument der Bundesregierung (Siehe BMU).

Die Grundstruktur wurde mit dem neuen EEG beibehalten. Im Detail sind aber weit reichende Verbesserungen erfolgt. Diese sollen insbesondere dazu dienen, den Anteil Erneuerbarer Energien an der Stromproduktion bis 2020 weiter auszubauen.

Die wichtigsten Änderungen im neuen EEG zur Erreichung dieses Ziels sind die attraktivere Gestaltung des Repowering, die Verbesserung der Bedingungen für die Offshore-Windkraft und eine Verbesserung der Netzintegration von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien mitsamt der Regelung des Einspeisemanagements.

 

 

Eine Sammlung und Erläuterungen der zentralen Rechtsquellen zur Förderung und zum Netzzugang von Strom aus Erneuerbaren Energien in 27 EU-Mitgliedsstaaten finden Sie hier - Förderung Erneuerbare Energie

EEG Novelle 2012 - Aktuelle Vergütungen und Förderungen
EEG Novelle 2012 - Marktprämie und Flexibilitätsprämie
EEG Novelle 2012 - Marktprämie und Flexibilitätsprämie