Analyse Biogas (Klärgas) - Gassensoren

Für den reibungslosen Betrieb der Biogasanlage sowie für das frühzeitige Erkennen von Korrosionsproblemen liefert die Biogasanalyse mit Gassensoren einen wichtigen Beitrag. Auf der Messung von Methan (CH4) und der Analyse der Schwefelwasserstoffgehalte (H2S) liegt das Hauptaugenmerk. 

 

Die Biogaszusammensetzung gibt Auskunft darüber, ob der Gärprozess im Fermenter optimal abläuft und hilft bei der Definition prozesstechnischer Änderungen. So können z.B. niedrigere CH4 Werte bzw. erhöhte CO2 Werte auf einen unvollständigen Substratabbau durch zu hohe Futterzugaben (Raumbelastung, FOS / TAC-Werte) oder substratbedingte Hemmung hinweisen. Die Methanmessung (CH4) gibt auch Aufschluss über den Energiegehalt des Biogases.

 

Für die an die Biogasanlage angeschlossenen Verbrennungsmotoren ist die Messung und Einhaltung der H2S Grenzwerte von großer Wichtigkeit. Durch die kontinuierliche Überwachung des H2S Gehaltes kann Korrosions- bzw. Lagerschäden frühzeitig vorgebeugt werden.

 

Verschiedene Gasmesstechniken beziehungsweise Gasmessgeräte oder Gassensoren können diese Aufgabe übernehmen.

 

    • Wärmeleitfähigkeitssensor
    • Optische Sensoren - Spektrometer
    • Elektrochemische Gassensoren
    • Paramagnetische Sensoren

 

Die Kombination aus verschiedenen Verfahren verspricht eine optimale und messgenaue Gasanalyse.

Einen Überblick der Technologien finden sie hier » Gasanalyse